Elektromobilität

Einleitung

Schwerpunkt der Beratung der EASY Energiedienste im Bereich Elektro-Mobilität ist die private Lade-Infrastruktur. Mit dem Gebäudeeigentümer oder seinem Planungsteam suchen wir hierzu nachhaltige Lösungen. Ziele sind unter anderem, dass die Ladetechnik erweiterbar ist auf bis zu 100% der Stellplätze, dass dennoch keine Erhöhung des Hausanschlusses nötig wird und dass der Eigentümer bei der Nutzung autonom bleibt. Zur Vermeidung von Stromabrechnungen streben wir an, den Strom wo immer möglich über die bestehenden Zähler zu beziehen.

Wichtigste Beratungs-Inhalte:

Viele der folgenden Fragen wird ein klassischer Elektrotechnik-Fachplaner heute (noch) nicht beantworten:

  • Gesetze:  wie sind die aktuellen Regelungen anzuwenden bzw. umsetzbar?
  • Gewerbesteuer:  wie wird die Gewerbesteuer-Infektion vermieden?
  • Bedarf:  welche Technik und welche Strommengen sind tatsächlich nötig?
  • Lastmanagement:  welche Ladetechnik-Systeme sind geeignet für das Objekt?
  • Autonomie:  wie bleibt der Gebäudeeigentümer unabhängig vom Hersteller!?
  • Kosten:  wie lautet die Gesamt-Kosten-Prognose für die Objektspezifische Ladetechnik?
  • Photovoltaik:  wie geht die Einbindung und macht sie Sinn?
  • Pedelecs, Motorräder, Leichtfahrzeuge:  Art und Umfang sinnvoller Ladetechnik?

Förderung im IHFEM

Die Stadt München fördert mit diesem Programm Elektro-Mobilitäts-Beratungen mit 80% und max. 6.000,-€, was bei einem Auftragsvolumen von 7.500,-€ erreicht wird. Wir bereiten Immobilien-Eigentümern für ihr jeweiliges Objekt diesen Förderantrag vor. Nach Erhalt der Förderzusage beraten wir über einen Zeitraum von max. 6 Monaten und incl. Erstellung eines Abschlussberichts. Wie gehen dabei über die von der Stadt geforderten Inhalte hinaus.

IHFEM (Integriertes Handlungsprogramm zur Förderung der E-Mobilität in München): www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Referat-fuer-Gesundheit-und-Umwelt/Klimaschutz_und_Energie/Elektromobilitaet/Foerderprogramm_Elektromobilitaet.html

Sonderthemen:

Mehrfach-Parksysteme:  wie geht Laden auf Duplex-Parkern und was kostet die Zusatzausrüstung?

Contracting mit Ladetechnik – wir stellen und beantworten diese Fragen zu den Anbietern:

  • Bietet der Contractor akzeptable Konditionen für Gebäudeeigentümer UND E-Mobilisten?
  • Bietet er eine definierte Option der Technik-Übernahme nach Vertragsende (meist 10 Jahre)?
  • Ist die Technik geeignet für diesen Weiterbetrieb in Eigenregie?

Novelle des WEG – zum Stand Mai 2020

Dem Bundestag liegt zur Beratung und Verabschiedung ein etwa 100-seitiger Entwurf für ein novelliertes WEG (Wohnungs-Eigentums-Gesetz) vor. Neben dem Hauptteil (Seite 1-24) mit den textlichen Änderungen von Paragraphen des alten WEG und insgesamt 15 weiteren Gesetzesanpassungen, enthält der Entwurf die Gesetzes-Begründung (Seite 25-37) sowie einen „Besonderen Teil“ (Seite 38-93). Dieser Aufsatz zeigt auf, warum sich in Bezug auf Elektromobilität aus der Zusammenschau dieser Inhalte ergibt:  Der Gesetzgeber erwartet ein nachhaltiges Vorgehen bei der Integration von Ladetechnik in die Gebäude – wer dem folgt, vermeidet Kostenrisiken in der Zukunft.

Link zum Gesetzentwurf des Bundestags

Gebäude-Elektromobilitäts-Infrastruktur-Gesetz (GEIG)

Das GEIG in seinem derzeitigen Entwurf fordert von Immobilien-Eigentümern den Einbau von Infrastruktur, bestehend aus Kabeltrassen sowie der Platzvorhaltung für Zähler und Sicherungen. Dies gilt für Gebäude mit mehr als 10 Stellplätzen und bei Neubau oder Sanierung:

  • bei Wohngebäuden für jeden Stellplatz,
  • bei Nichtwohngebäuden für 20% der Stellplätze, wovon auch einer mit funktionierendem Ladepunkt auszurüsten ist.

Bestehende Nichtwohngebäude müssen auch ohne Sanierung ab 1.Jan.2025 über mindestens einen Ladepunkt verfügen.